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Der Herr kennet die Seinen |
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1. So sei nun stark, mein Sohn, durch die
Gnade in Christo Jesus! 2. Und was du von mir gehöret hast durch viel
Zeugen, das befiehl treuen Menschen, die da tüchtig sind, auch andere zu
lehren. 3. Leide dich als ein guter Streiter Jesus Christi! 4. Kein
Kriegsmann ficht sich in Händel der Nahrung, auf daß er gefalle dem, der ihn
angenommen hat. 5. Und so jemand auch kämpfet, wird er doch nicht gekrönet,
er kämpfe denn recht. 6. Es soll aber der Ackermann, der den Acker bauet,
der Früchte am ersten genießen. Merke, was ich sage! 7. Der Herr aber wird
dir in allen Dingen Verstand geben. 8. Halt im Gedächtnis Jesum Christum,
der auferstanden ist von den Toten, aus dem Samen Davids, nach meinem
Evangelium, 9. über welchem ich leide bis an die Bande als ein Übeltäter.
Aber Gottes Wort ist nicht gebunden. Weiter
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1. Und Jesus ging hinweg von dem Tempel, und
seine Jünger traten zu ihm, daß sie ihm zeigeten des Tempels Gebäu. 2. Jesus
aber sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch, es
wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen
werde. 3. Und als er auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger
besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das geschehen, und welches wird
das Zeichen sein deiner Zukunft und der Welt Ende? 4. Jesus aber antwortete
und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe! 5. Denn es
werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin Christus! und
werden viele verführen. 6. Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen;
sehet zu und erschrecket nicht! Das muß zum ersten alles geschehen; aber es
ist noch nicht das Ende da. Weiter Lesen... |
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Gottes Gerechtigkeit ist unparteiisch |
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1. Darum, o Mensch, kannst du dich nicht
entschuldigen, wer du auch bist, der da richtet. Denn worin du einen andern
richtest, verdammst du dich selbst; sintemal du eben dasselbe tust, was du
richtest. 2. Denn wir wissen, daß Gottes Urteil ist recht über die, so
solches tun. 3. Denkst du aber, o Mensch, der du richtest die, die solches
tun, und tust auch dasselbe, daß du dem Urteil Gottes entrinnen werdest? 4.
Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmütigkeit? Weißt
du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet?
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Gottes Urteil über alle Menschen |
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1. Was haben denn die Juden für Vorteil, oder
was nützt die Beschneidung? 2. Fürwahr sehr viel. Zum ersten: ihnen ist
vertraut, was Gott geredet hat. 3. Daß aber etliche nicht daran glauben, was
liegt daran? Sollte ihr Unglaube Gottes Glauben aufheben? 4. Das sei ferne!
Es bleibe vielmehr also, daß Gott sei wahrhaftig und alle Menschen Lügner;
wie geschrieben steht: Auf daß du gerecht seist in deinen Worten und
überwindest, wenn du gerichtet wirst. 5. Ists aber also, daß unsere
Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit preist, was wollen wir sagen? Ist denn
Gott auch ungerecht, wenn er darüber zürnt? (Ich rede also auf
Menschenweise.) 6. Das sei ferne! Wie könnte sonst Gott die Welt richten?
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Die Wirksamkeit des heiligen Geistes |
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5. Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich
gesandt hat; und niemand unter euch fraget mich: Wo gehest du hin? 6.
sondern dieweil ich solches zu euch geredet habe, ist euer Herz voll
Trauerns worden. 7. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch gut, daß
ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch;
so ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.
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