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Christus
spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! |
1. Da trat er in das Schiff und fuhr wieder
herüber und kam in seine Stadt. 2. Und siehe, da brachten sie zu ihm einen
Gichtbrüchigen, der lag auf einem Bett. Da nun Jesus ihren Glauben sah,
sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Sei getrost, mein Sohn; deine Sünden sind
dir vergeben. 3. Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei
sich selbst: Dieser lästert Gott. 4. Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach
er: Warum denkt ihr so arges in euren Herzen? 5. Welches ist leichter: zu
sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Stehe auf und wandle?
6. Auf das ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht habe, auf Erden die
Sünden zu vergeben (sprach er zu dem Gichtbrüchigen): Stehe auf, hebe dein
Bett auf und gehe heim! 7. Und er stand auf und ging heim. 8. Da das Volk
das sah, verwunderte es sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen
gegeben hat.
9. Und da Jesus von dannen ging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der
hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte
ihm. 10. Und es begab sich, da er zu Tische saß im Hause, siehe, da kamen
viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tische mit Jesu und seinen Jüngern.
11. Da das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isset
euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? 12. Da das Jesus hörte, sprach er
zu ihnen: Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. 13.
Gehet aber hin und lernet, was das sei: "Ich habe Wohlgefallen an
Barmherzigkeit und nicht am Opfer." Ich bin gekommen die Sünder zur Buße
zu rufen, und nicht die Gerechten.
Matthäus 9. Kapitel |